Hundeerziehung: dem Hund in 3 Schritten das Leine ziehen abgewöhnen

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Ihr wollt eurem Hund das an der Leine ziehen abgewöhnen? In diesem Video seht ihr drei einfache Schritte, wie ihr euren Hund dazu bekommt, nicht mehr an der Leine zu ziehen.
Klappt auch mit älteren Hunden und Hunden, die nie gelernt haben ordentlich an der Leine zu gehen.

Hier mit Gasthund Felix – einem Labradoodle (Labrador x Pudel).

Hundeerziehung: dem Hund in 3 Schritten das Leine ziehen abgewöhnen – Leinenführigkeit ganz einfach

43 Kommentare

  1. Toll, dass ihr das Thema Leinenführigkeit am Beispiel eines Hundes zeigt, der bisher ordentlich gezogen hat 🙂 In vielen Videos können die Hunde das oft schon recht gut und man selbst steckt aber zB. in so einer Situation wie mit Felix am Anfang, in der noch gar keine Orientierung am Halter stattfindet. Zumindest war es damals mit meiner Ellie so. Dieses Video hätte mir damals sehr geholfen!

  2. Hallo Sonnenkern, danke für deine Rückmeldung. Es freut mich, dass dir das Video gefällt. Für mich ist es tatsächlich manchmal schwierig, Hunde für ein Video zu finden die an der Leine ziehen oder andere Unarten so “zuverlässig” zeigen, dass man die Veränderung im Video gut sehen kann. Denn sobald ich die Leine selbst in die Hand nehme, merken die Hunde sofort das ein anderer Wind weht und ziehen nicht mehr so vorführreif. Daher bin ich dem Besitzer von Felix auch dankbar, dass er sich bereit erklärt hat, seinen Hund im ersten Teil des Videos selber vorzustellen. Wie habt ihr mit Ellie schlussendlich das an der Leine gehen geübt?

  3. Also ich habe es gestern ausprobiert bin wie eine doofe hin und her gelaufen. Was soll ich sagen der Hund kam immer schneller zu mir und ist irgendwann nicht mehr mit der 10 Meter leine ziehend gelaufen . Bin echt begeistert werde jeden Tag weiter machen bis meine länge erreicht ist. Bitte weiter so einfach erklärte Videos . Mein Wunsch ein Video über richtiges “bei Fuß”.Vielen lieben dank

  4. Hallo gabriele Ja, vielen Dank für deine positive Rückmeldung. Das motiviert mich, trotz chronischen Zeitmangels weitere Videos zu machen.

  5. Sehr gutes Video, danke dafür. Ich würde hier die Leine allerdings nur als Hilfsmittel ansehen. Das Wesentliche, weshalb der Hund sich so gut an der Trainerin orientiert ist -meiner Ansicht nach- deren klare und eindeutige Einstellung, Haltung und Körpersprache.

  6. Ich hätte gerne noch gesehen, ob die Leinenführigkeit dann auch beim eigentlichen Besitzer klappt. Oder ob der Hund mit ihm immer noch den Molly macht.

  7. Hallo Astrid Karuna Feuser! Da der Hund etliche km von uns entfernt wohnt, habe ich ihn seit dem Video nicht mehr gesehen. Aber so wie ich den Besitzer kenne, wird er (also der Besitzer) auch weiterhin seinem Hund hinterher laufen. In der Konsequenz würde ich vermuten, dass der Hund auch nach wie vor an der Leine zieht. Er kann es sich bei diesem Besitzer eben einfach leisten 😉

  8. Danke für die schnelle Antwort, trotzdem schade, dass man nicht mehr erfährt. – Ich habe übrigens auch einen Leinenzieher. Dank deines Videos verstehe ich jetzt, dass es daran liegt, dass ich eine Hinterherläuferin bin. Muß ich gelegentlich was dran ändern….

  9. Ich habe es vor über 30 Jahren unserem total leinenungeübten Hofhund so beigebracht, ohne Leckerli, Langleine und ohne so viel Stress für den Mensch: einfach nur ruhig stehenbleiben und wenns passt loben. Sobald er zog, stehenbleiben. Nach einiger Zeit hatte er es verstanden, dass er bei und mit mir geht und nicht ich mit ihm. Vielleicht hilft es auch jemandem. 🙂

  10. Hehe…mal wieder ein typisches Beispiel dafür, dass in Hundeschulen eigentlich viel mehr die Hundebesitzer trainiert werden müsten. 😉

  11. Bei meiner ist es auch so, sie ist zwar erst 16 Wochen alt, aber so sehr wie sie Angst hat hab ich noch nie gesehen… sobald wir raus gehen will sie nicht laufen und hat Angst, wenn wir dann endlich mal weiter kommen und zurück laufen, zieht sie mich hinterher wie eine Kutsche. Aber nur wenn ich mit ihr allein bin, wenn eine 2. Person dabei ist dann ist es etwas angenehmer

  12. @Maria schn. Hunde gehen in wildlebenden Rudeln genauso wie Wölfe normalerweise erst ab ca. 5 Monaten von der “Höhle” weg. Dass er so stark zurück zieht, zeigt nur an, dass du lieber noch in der Wohnung und im Garten, bzw. auf ca. 10 m hin und her auf der Strasse/dem Gehweg vor deiner Whg. übst. Es gibt Hunde-je nach Rasse- die kannst du gleich mal überall mitnehmen und andere, die einfach ein bischen länger Zeit brauchen. Das geht vor lauter “ich muss den doch prägen” oft unter.

  13. @Hundeschule Understanding Dogs Ich finde diese Methode sehr gut, auch ich musste an der Leinenführigkeit arbeiten, als mein Hund (Straßenhund aus Rumänien) neu war, ich bin einfach stehen geblieben, die ersten beiden Male habe ich sie noch zurück gerufen (mit Sichtzeichen), ab dann musste sie sich überlegen, warum ich stehen bleibe. Am Anfang dauerte es ne Weile, dann kam sie zurück, wenn sie neben mir stand, kam ein Lob von mir und wir gingen weiter, solange bis sie wieder zog. Manchmal waren es nur zwei Schritte, dann blieb ich wieder wortlos wie angewurzelt stehen und sie musste überlegen. Auf 100 m blieb ich manchmal bestimmt 40 Mal stehen. Innerhalb kürzester Zeit war das Ziehen erledigt. Auch heute noch, wenn ihr was in die Nase steigt und sie unbedingt schnell dahin will, bleibe ich sofort stehen, sie kommt zurück und dann gehen wir gemeinsam langsam zum Ort ihrer Begierde oder woanders hin. Auch das klappt hervorragend.

  14. Der passt ja unglaublich gut auf! Mit unserer kann man das 100 mal machen. Die rennt trotzdem wieder vor bis ans leinenende…

  15. Ja, so ist es bei mir auch. Selbst nach mehreren Tagen üben rennt er bei nächster Gelegenheit wieder vor und zieht.

  16. Mach doch einmal ein video mit zwei Hunden das würde mich sehr interessieren wie da die Technik vonstatten geht.

  17. So hab ich es meinem alten Rüden auch beigebracht. Meine Hündin hat Gott sei dank noch nie gezogen.. Jetzt muss ich das bei den beiden Jungspunden nur auch noch richtig hinbekommen 😂 nur wenn ich mit vier Hunden laufe kann ich nicht ständig die Richtung wechseln, da hab ich am Ende nur noch Knoten in den Leinen.. Daher hab ich mich auch hier für die Methode stehen bleiben entschieden.

  18. wieso wenn ich fragen darf? hast du eine bessere Idee ? meine trinerin hat fast das gleiche uns empfohlen .. ich soll jedesmal wenn er zieht in die entgegengesetzte Richtung laufen sobald es sich lockert gehe ich wieder in die andere Richtung (sie meinte so lernt er wenn leine spannt komme ich nicht ans Ziel..) aber ich weiss auch nicht mit kurzer Leine und ständig hinher msn wird selbst kirre und der Hund auch .. hier im video mit der langen Leine kommt es mir besser vor .. er hat Raum um es zu begreifen ect

  19. So mach ich das auch mit unseren. Mittlerweile wartet er, schaut nach mir und zieht auch nicht mehr. Sobald er ein bisschen Spannung merkt, schaltet er einen Gang zurück und folgt mir.

  20. @Texterlounge bei uns genau das selbe. klappt eben nicht immer alles bei allen Hunden gleich da spielen oft viel mehr Dinge eine tolle als Mann denkt. schaut doch mal bei HTS vorbei 🙌

  21. @chiaraftw Ich hatte auch schon vier Boxer. Ich kenne diese Dickschädel. Na und? Nimm Dir die Zeit und zeigs ihm, irgendwann hast Du gewonnen. Du musst es nur aussitzen!

  22. Das Lob kann man auch von Anfang an einsetzen. Es funktioniert immer besser je genauer der Hund weiß, was er machen soll.

  23. Wir lernen den Hund vorher auf das Halsband zu wechseln. Da wir konsequent bleiben wollen. Bedeutet : Wenn ich keine Zeit habe und mal schnell wohin muss, oder ich weiß das der Hund diese Aufgabe nicht leisten kann (viel Ablenkung), dann kommt er ans Geschirr. Sobald ich die Leinenführung üben kann, wechsel ich dann auf das Halsband. Da Hunde im Kontext lernen, laufe ich so nicht Gefahr inkonsequent zu seien.

    Die arbeitslänge beträgt dabei ca zwei Meter. Auch wir bleiben stehen wenn der Hund zieht und üben ein leichtes zuppeln an der Leine aus.
    Der Hund wird dabei nicht angeschaut und wir loben verbal und gehen weiter, sobald die Leine entlastet wird.
    Dabei immer bedenken, dass zum loben ganze zwei Sekunden Zeit bleiben.
    Desweiteren sei hier gesagt das die Hunde im Schnitt fünf Monate alt sind und somit ihre Konzentration ca. Bei 4min am Stück liegt, wir diese aber nicht voll ausreizen sollten. Bei der Leinenführung verlänger ich die Übungen Stück für Stück.

    Lg

    Und sollte es meine Trainerin hier zufällig lesen….Ich bin begeistert von Der Chefin mit Herz (Nina Geißler) Dozentin bei “Ziemer und Falke” 👍

  24. Vielleicht ein paar Tipps, wo es nicht sooo klappt:
    ” Ein hungriger Hund ist ein folgsamer Hund”. Lass ihn sich sein Futter sich erarbeiten, wie im Video: Wenn er an Deiner Seite läuft, bekommt ein wenig Trockenfutter. Wenn nicht, dann nicht 🙂

    Mach für den Hund nicht vorhersehbare Richtungswechsel oder wenn sehr sehr stark zieht “be a tree”, einfach stehen bleiben, bis er wieder ruhig ist und sich zu Dir hin bewegt.

    Gedult haben, Rückschritte sind normal. In einer für den Hund reizarmen Umgebung anfangen,das zu üben.

  25. Be a tree. und sei sturer bzw. geduldiger als Dein Rotti. So hat es nach laaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaangen Üben auch beim meinem aus dem Tieheim geklappt.

  26. Liebe Astrid, warte nicht zu lange ab.

    Unser Hund war sehr stur (ich auch) Er wollte immer seinen Kopf durchsetzen und dort laufen wo es ihm gepasst hätte. Er war seit drei Wochen bei uns.

    Ein paar Tage später hat es mir gereicht. Es war ein eiskalter Herbsttag, es hat stark geregnet. An einer Kreuzung wollte er nach links laufen und ich nach rechts. Wir beide sind mit straffer Leine stehen geblieben.

    Nach 15 Minuten drehte er sich um und kam zu mir. Triefendnass sind wir nach Hause gelaufen und er hat verstanden wer von uns beiden den Weg bestimmt 🙂

  27. Wenn in 14 Minuten die Leinenführigkeit geübt wird,ist die ganze Sache noch nicht generalisiert. Heißt, dass der Hund erstmal in dieser Situation mit diesem Menschen begriffen hat, worum es geht. Man müsste es länger, intensiver und letztendlich auch bei seinen Besitzern trainieren, damit er “endgültig” mit dem ziehen aufhört. Wenn Felix also zurück zu seinen Besitzern kommt, wird er erstmal testen, ob er hier wieder ziehen kann. Hat er dort Erfolg, hat das Training ungefähr 0% gewirkt.

  28. @Susiwoorld 😀
    Bei unserem hat dass funktioniert. Diese paar Minuten haben gereicht. Es gab keine straffe Leine mehr und er ist auch ohne Leine, meinen Weg gelaufen.

    Ich denke auch, das Felix “rückfällig” wird bei seinen Besitzer. Schade um das ganze Training.

  29. Das liegt aber nicht am Hund, sondern an uns selbst. Hier heißt das Zauberwort Konsequenz, wenn ich konsequent bei jedem Ziehen stehen bleibe und warte, bis die Leine durchhängt und erst dann weiter gehe, dann begreift der Hund auch, dass er nur ans Ziel kommt, wenn er nicht zieht. Ich ertappe mich selbst dabei, dass ich denke “Ach das ist ja nur ein leichtes Ziehen” und schon ist der schöne Trainingserfolg wieder im A… Viele von uns haben einen Hund, der auch gerne immer mal wieder austestet, wie konsequent wir sind. Hier möchte ich auch nochmal darauf hinweisen, dass Konsequenz nichts mit Strenge und Bestrafung zu tun hat ! Konsequenz heißt einfach nur, ich stelle eine Regel auf und setze sie i m m e r ruhig und liebevoll durch.

  30. wegen der reizarmen Umgebung anfangen….und wenn man zu dieser erstmal hinlaufen muss….dann zieht er bis dorthin wie ein Ochse. Gewöhnt er sich dann nicht zu sehr an das ziehen “davor und danach” mehr als die Übung mittendrin?

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